Ein Blick zurück auf den Europäischen Stationenweg, die Kirchentage auf dem Weg und das Festwochenende

Einige Höhepunkte und Veranstaltungen des Reformationsjubiläums sind schon vorüber. Wir blicken zurück auf den Europäischen Stationenweg, die Kirchentage auf dem Weg und das Festwochenende Ende Mai.

Der Europäische Stationenweg war das erste große Projekt. Vom 3. November 2016 bis zum 20. Mai 2017 wurden auf der Reise quer durch 19 europäische Städte Geschichten zum Thema Reformation gesammelt. Halt machte das Geschichtenmobil in 67 verschiedenen Städten. Volunteers des Vereins kamen dabei unterwegs mit Menschen und Gemeinden verschiedenster Nationen ins Gespräch.

Fast im Anschluss an den Europäischen Stationenweg fanden vom 25. bis zum 28. Mai 2017 die Kirchentage auf dem Weg statt. Zusätzlich zum 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin – Wittenberg haben in diesem Jahr sechs Kirchentage in acht verschiedenen Städten (Dessau-Roßlau, Erfurt, Halle/Eisleben, Jena/Weimar, Leipzig und Magdeburg) Gästen aus aller Welt ein thematisch vielfältiges und buntes Programm für Jung und Alt geboten.

Den Höhepunkt und gleichzeitig Abschluss der Kirchentage bildete das Festwochenende am 27. und 28. Mai auf den Elbwiesen. Vor der Silhouette der Lutherstadt Wittenberg kamen Menschen von den Kirchentagen, aus der näheren Umgebung und von weit her zusammen, um sich gemeinsam mit den Brüdern aus Taizé bei einer Nacht der Lichter zu begegnen, auf der Festwiese unter freiem Himmel zu übernachten, den großen Festgottesdienst an der Elbe zu feiern und den Tag bei verschiedenen Konzerten ausklingen zu lassen. Ehrengäste an diesem besonderen Wochenende waren u.a. der Erzbischof Südafrikas Thabo Makgoba, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Landesbischöfin der EKD Ilse Junkermann, Kirchentagspräsidentin Christina aus der Au und die Botschafterin für das Reformationsjubiläum Margot Käßmann.