erstellt von r2017

Aus Booten werden Masken

Viktor Sobek, Künstler aus Leipzig, gestaltete mit zehn Studierenden aus neun Ländern - Ukraine, Russland, Spanien, Türkei, Polen, Mexiko, Korea, Pakistan und Serbien - Flechtboote der Kunstinstallation auf dem Schwanenteich um. Die Installation, die zum Torraum "Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung" in der Weltausstellung Reformation gehört und von Studierenden der Fachhochschule Salzburg entwickelt wurde, war von Anfang an darauf angelegt, dass aus den Flechtbooten Neues entstehen soll. Durch den Workshop des Leipziger Künstlers erhalten die Boote ein neues Gesicht.

 

"Das Projekt wird in ein neues Projekt transformiert und bekommt ein neues Gesicht.", so Viktor Sobek. "Wir haben drei Wochen an den Masken gearbeitet. Zunächst musste die Gruppendynamik gestärkt werden. Die Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen ist etwas so Wichtiges. Nur so kann sich eine gesunde Gesellschaft entwickeln. Wir müssen in der Gruppe gut zusammenarbeiten."

 

Die Studierenden arbeiteten mit Papier und Kleister. Sie klebten Papierbahnen auf die Boote. Das Konzept nennt sich "Skeleton and Skin": Mit dem Papier wurde den Booten - also den Skeletten - Haut über gezogen. Darauf wiederum wurde mit Farbe gearbeitet.