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Europäischer Stationenweg startet in Genf

Die Feiern zum 500. Reformationsjubiläum nehmen weiter Fahrt auf. Am Donnerstag, 3. November, startet in Genf ein Truck als Geschichtenmobil auf den Opens external link in new windowEuropäischen Stationenweg. Die Tour führt durch 19 europäische Länder. Das Geschichtenmobil macht Halt in 67 Städten. Den Abschluss des Stationenweges bildet die Lutherstadt Wittenberg am 20. Mai nächsten Jahres, wenn dort die Opens external link in new windowWeltausstellung Reformation "Tore der Freiheit" eröffnet wird.

Truck des Europäischen Stationenwegs

Vor wenigen Tagen ist der Truck, der am 26. Oktober bereits in Lutherstadt Wittenberg präsentiert wurde, gemeinsam mit dem Team Europäischer Stationenweg Richtung Genf gestartet. Der Truck ist rollstuhlgerecht. Mit einem Lift gelangen Rollstuhlfahrer auf die Aussichtsplattform.

 

Die ersten drei Stationen des Europäischen Stationenwegs befinden sich in der französischsprachigen Schweiz: Am 3. November macht der Truck in Opens external link in new windowGenf Station, am 6. November in Opens external link in new windowLausanne und drei Tage später erreicht er Opens external link in new windowNeuchâtel. Im Opens external link in new windowBlog zum Stationenweg sind die Geschichten, Videos und Bilder aus den einzelnen Stationen abrufbar. Multimedial werden dort die Geschichten zur Reformation präsentiert. Jede und jeder kann auch eigene Reformationsgeschichten erzählen - als Video, Audio, als Text oder Collage.

 

Mit dem Europäischen Stationenweg wollen die Gemeinschaft Evangelischer Kirche in Europa (GEKE), der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) die Menschen in Europa zusammenführen und auf das Jubiläum aufmerksam machen. Das Team des Geschichtenmobils wird an den Stationen Reformationsgeschichten aus fünf Jahrhunderten einsammeln, die nach Wittenberg gebracht werden sollen.

 

Den Start des Trucks begehen die Organisatoren mit einem Festakt, zu dem neben anderen der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, und der Generalsekretär des Weltkirchenrates Olav Fykse Tveit erwartet werden.