erstellt von Studierende der Hochschule Düsseldorf / Red

Von der Idee zum Modell: Studierende aus Düsseldorf dokumentieren Weg

Studierende der Hochschule Düsseldorf erklären mit vielen Bildern, wie von der Besichtigung des Bunkerbergs in Wittenberg als Torraum für den Themenbereich Spiritualität und der Idee, wie dieser zu gestalten sei, ein Modell geworden ist. Das ist die Torraumgestaltung, die auch nach der Opens external link in new windowWeltausstellung Reformation „Tore der Freiheit“ permanent in Lutherstadt Wittenberg bleiben soll.

 

„Nach der Ortsbegehung des Torraums Spiritualität in der Lutherstadt Wittenberg Anfang April 2015, begann für unsere Projektgruppe der Hochschule Düsseldorf – Peter Behrens School of Arts –, bestehend aus den Kommunikationsdesign-Studenten Amelie Ritter, Jonas Schneider und Ruven Wiegert, der Applied Art and Design-Studentin Lisa Zeuner und der Exhibitiondesign-Studentin Kathrin Rutschmann unter der Leitung von Prof. Gabi Schillig, die Phase der Ideenfindung. Bereits während der Auswertung unserer ersten Eindrücke zu dem Bunkerberg, wurde uns klar, dass wir unsere Gestaltung an den schon vorhandenen Begebenheiten des Gebietes rund um den Bunkerberg anpassen. Dabei standen der Wald, der Berg und die Wege für uns im Fokus. Neben der theoretischen und persönlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Spiritualität und den ersten Arbeitsmodellen begannen wir unsere gestalterische Arbeit. Es war uns wichtig zu analysieren wie der Besucher den Bunkerberg begeht. Dies versuchten wir über eine Einteilung in verschiedenen Begehungsphasen – ankommen, weitergehen, anhalten, zusammenkommen, aufeinandertreffen, zurückkehren. Dabei war das Labyrinth für uns ein zentraler Ausgangspunkt, weil es ein Synonym für den Weg des Lebens darstellt bei der Suche zu sich selbst. Die Wege, die das Labyrinth uns vorgibt, geben uns eine Struktur die uns leitet. Oft erfahren wir auf unseren Wegen unerwartete Wendungen, die uns dazu bringen klare Strukturen aufzubrechen und an neue Wegkreuzungen zu gelangen. Das Ziel und die finale Grundidee unserer Arbeit war einen vielschichtigen Ort der Reflektion zu schaffen, an dem die Umwelt aus unbekannten Blickwinkeln wahrgenommen wird, der zum Austausch mit Anderen einlädt, und es gleichzeitig ermöglicht in Stille mit sich allein zu sein.“

 

 

Der Bunkerberg als Modell

 

 

 

Erste Diskussionen in der Werkstatt der Hochschule Dortmund

 

 An der Wand angepinnt: Zeichnungen und Ideen 

 

kleine Streifen als Wege ins Modell gelegt

 

Kreuzende Kondensstreifen von Flugzeugen an einem blauen Himmel

 

Weiße Wegstreifen auf schwarzem Modell

 

Kiste, um das Modell zu verschicken 

 

 

Eine Kiste mit unterschiedlichen Fächern für Materialproben 

 

Zwei Studierende setzen Modellbäume ein

 

Ausgeführte Pläne aufgehängt

 

Kiste steht zum Versand bereit 

 

Kiste wird ins Auto verladen

 

Das Modell im Detail

 

Das Modell im Ganzen

 

Alles in einer Kiste - Modell und Materialproben