Gestaltung der sieben Torräume

für die Weltausstellung Reformation „Tore der Freiheit“

Ein Turm am Bahnhof gestaltet wie ein Buch, ein Garten voller Wege, ein See mit gestrandeten Schiffen und eine Wolke voller Gebete und Wünsche: Für die Themenbereiche für die Weltausstellung Reformation in Lutherstadt Wittenberg sind die Vorschläge eingereicht und beschlossen. Eine Jury aus Architekten, Künstlern, Vertreterinnen und Vertretern aus Kirche und Kommune haben aus den eingereichten Arbeiten von Studierenden von 21 Hochschulen acht erste Preise gekürt.


Die Gewinner kommen von der Bauhaus-Universität Weimar, dem Fachbereich Design der Hochschule Düsseldorf, dem Fachbereich Gestaltung der Hochschule Mainz, der Fachhochschule Salzburg, der Universität Wien, der Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, der Hochschule für Technik Stuttgart und der Berliner Universität der Künste. Im Themenbereich „Kultur“ wurde der erste Preis geteilt: Acht Preistträger sind ausgesucht.


Sieben Torräume sollen bei der Weltausstellung Reformation im Jahre des Reformationsjubiläum 2017 in Lutherstadt Wittenberg das Bild prägen: „Tore der Freiheit“. Dort präsentieren sich Kirchen, Gruppen, zivilgesellschaftliche Organisationen mit aktuellen Themen, die Reformen und Reformationen im 21. Jahrhundert bedeuten können. Die Ideen der Studierenden für die einzelnen Torräume und Bilder der Präsentationen. Studierende der Hochschule Düsseldorf erklären mit vielen Bildern, wie von der Besichtigung des Bunkerbergs in Wittenberg als Torraum für den Themenbereich Spiritualität und der Idee, wie dieser zu gestalten sei, ein Modell geworden ist. Das ist die Torraumgestaltung, die auch nach der Weltausstellung Reformation „Tore der Freiheit“ permanent in Lutherstadt Wittenberg bleiben soll. Von der Idee zum Modell: Studierende aus Düsseldorf dokumentieren Weg.


Die Landesschau aktuell des Südwestrundfunks Rheinland-Pfalz berichtet in einem Beitrag über den Studierendenwettbewerb „Tore der Freiheit“. Die Studentinnen und Studenten der Hochschule Mainz, betreut von Prof. Antje Krauter, konnten sich mit ihrem Entwurf „Läuft‘s bei dir - Versteckte Vielfalt“ im Torbereich Jugend durchsetzen und freuen sich über die Auszeichnung.