Häufige Fragen A-Z

Das Volunteers-Projekt beim Reformationsjubiläum e.V.

Das Volunteersprojekt bietet 350 jungen Leuten die Möglichkeit, einen Freiwilligendienst zu leisten, um die Veranstaltungen des r2017 e.V. zu unterstützen. Die Freiwilligen bilden für die Zeit ihres Einsatzes eine eigene Gemeinschaft in Lutherstadt Wittenberg, eine "Gemeinde auf Zeit". Da es dabei auch Freiwillige aus Europa und der Welt in den unterschiedlichen Freiwilligendienstformaten geben wird, wurde der Name "Volunteers" gewählt.

Ziel des Volunteers-Projektes ist es, jungen Menschen die Gelegenheit zu geben, bei der Organisation des Reformationsjubiläums, einer "Großveranstaltung von Weltrang" (Deutscher Bundestag) dabei zu sein, einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche und damit auch Orientierung für den Lebenslauf zu geben. Im Gegenzug erhofft sich der Verein von den Volunteers Unterstützung und Inspiration für die Veranstaltungen. Indem so viele Menschen gleichzeitig in Lutherstadt Wittenberg zusammenkommen, um gemeinsam zu wohnen, leben und ihren Freiwilligendienst zu leisten, entsteht eine eigene Atmosphäre, durch welche die geplanten Projekte erst erfolgreich werden.

Ablauf des Freiwilligendienstes beim Reformationsjubiläum 2017 e.V.

Interessierte können sich ab sofort über das Opens external link in new windowBewerbungsformular auf dieser Internetseite bewerben. 

Darauf folgt eine Einladung zu einem der Informations- und Vorstellungstage in der Lutherstadt Wittenberg, an dem das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund steht und gemeinsam ein geeigneter Einsatzplatz gefunden wird.

Anschließend wird eine Vereinbarung über die Rahmenbedingungen des Freiwilligendienstes geschlossen. Neben der Einsatzstelle, dem r2017 e.V. und den Freiwilligen ist der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Vertragspartner. Er kümmert sich um die pädagogische Begleitung der Freiwilligen und die Verwaltung der Freiwilligen.

An ihrem Einsatzort sind die Freiwilligen unter 27 Jahren in Vollzeit tätig; das umfasst 40 Stunden pro Woche.

Die Freiwilligen werden unter Anleitung in ihre Tätigkeit eingeführt und erwerben neue Fähigkeiten in diesem Arbeitsfeld. Sie haben die Gelegenheit Erfahrungen zu machen und sich auszuprobieren. Die Durchführung eigener Projekte ist vorgesehen. Bei Fragen und Problemen steht eine Ansprechpartnerin oder ein Ansprechpartner in der Einsatzstelle und auch beim Träger zur Verfügung.

Während des Jahres nehmen die Freiwilligen regelmäßig an Seminaren und Schulungen mit anderen Freiwilligen teil.
Am Ende des Freiwilligendienstes erhalten sie eine offizielle Abschlussbescheinigung und ein qualitatives Zeugnis von der Einsatzstelle über die Tätigkeiten während ihres Dienstes.

Alter

Für den Freiwilligendienst bei r2017 muss die Vollzeitschulpflicht erfüllt sein. Wer sich als Volunteer beim Reformationsjubiläum 2017 bewirbt, sollte zu Einsatzbeginn volljährig sein. Für einen BFD von Menschen über 26 Jahren stehen bei r2017 nur einige Plätze zur Verfügung.

Anerkennung als Praktikum

Ein Freiwilligendienst kann als (Vor-) Praktikum oder als Praxissemester anerkannt werden. Sofern schon feststeht, wie es nach dem Jahr weitergehen soll, empfiehlt es sich, bereits im Vorfeld bei der Ausbildungsstelle, Schule oder Universität nach den Bedingungen zu fragen, die für ein Praktikum oder Praxissemester gelten. Die Zeit des Freiwilligendienstes wird zudem als Wartesemester anerkannt.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner

Pädagogisch ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Trägers und der Einsatzstelle sind für persönliche und dienstliche Anliegen der Volunteers da. Sie treffen diese regelmäßig auf den Seminaren und halten auch während des Jahres Kontakt zu ihnen. Diese Pädagoginnen und Pädagogen sind jederzeit Ansprechpersonen für Fragen der Freiwilligen.

In der Einsatzstelle erhalten die Volunteers eine persönliche Anleitung durch eine qualifizierte Mitarbeiterin oder einen qualifizierten Mitarbeiter. Gibt es Fragen oder Probleme in der Einsatzstelle, stehen die Anleiterin oder der Anleiter ihnen zur Seite.

Arbeitslosengeld

Wer Arbeitslosengeld II bezieht, kann am Freiwilligendienst teilnehmen. Es bleiben 200 Euro des Taschengeldes auf die Leistungen anrechnungsfrei.

Das Ableisten eines zwölfmonatigen Freiwilligendienstes begründet einen Anspruch auf Arbeitslosengeld I.

Ausweis

Freiwillige erhalten zu Beginn ihres Freiwilligendienstes einen Ausweis. Damit erhalten sie im öffentlichen Personennahverkehr ermäßigte Zeitkarten wie z.B. Monatstickets. Auch gewähren viele Einrichtungen und Veranstalter bei Vorlage des Ausweises Ermäßigungen.

Beginn

Der Freiwilligendienst beginnt regulär  im November 2016 für 12 Monate oder ab April 2017 für 6 Monate. Einen Überblick über die möglichen Einsatzbereiche verschaffen die Opens external link in new windowSteckbriefe.

Bewerbung

Bewerbungen sind online möglich. Für die Bewerbung benötigen Interessierte ein "mein r2017"-Profil. Wer dies noch nicht hat, kann sich hier registrieren: Zum Registrieren

Das Bewerben ist hier möglich:
Bewerben


Die Bewerbung geht an Lena Knote und Lars Reisner, sie betreuen und koordinieren die Volunteers und Helferdienste: Opens window for sending emailE-Mail

Bundesfreiwilligendienst

Der Freiwilligendienst bei r2017 e.V. wird als Bundesfreiwilligendienst abgeleistet.

Dauer des Freiwilligendienstes

In der Regel dauert ein Freiwilligendienst 12 Monate. Damit dieses anerkannt wird, muss der Freiwilligendienst mindestens sechs Monate dauern. Die Höchstdauer beträgt 18 Monate. Hat man einmal 18 Monate absolviert, kann man einen BFD erst wieder nach fünf Jahren ableisten. Wer sich für einen kürzeren Zeitraum als sechs Monate engagieren möchte, ist als Helferin oder Helfer herzlich willkommen beim Reformationsjubiläum 2017 mitzuwirken.

Formale Voraussetzungen

Es gibt außer der Erfüllung der Vollzeitschulpflicht keine formalen Voraussetzungen. Erwartet wird die Bereitschaft, sich mit anderen Menschen zu beschäftigen und sich auf sie einzulassen. Ebenso sollten Freiwillige bereit sein, die übertragenen Aufgaben verantwortungsvoll zu übernehmen. Darüber hinaus sollen und können Kenntnisse aus Schule und Studium und berufliche Erfahrungen natürlich sinnvoll eingesetzt werden.

Helfen

Wer bei den Projekten des Reformationsjubiläums einmalig, sporadisch oder über einen kürzeren Zeitraum als sechs Monate mithelfen möchte, ist herzlich willkommen, sich als Helfer oder Helferin anzumelden. Die Anmeldung ist ab Herbst 2016 über die Internetseite Opens internal link in current windowr2017.org möglich.

Für den Sommer 2017 werden Teamerinnen und Teamer für die KonfiCamps des Vereins r2017 gesucht. Weitere Informationen gibt es Opens internal link in current windowhier.

Informations- und Vorstellungstage

Interessierte an dieser einmaligen Chance könnten sich direkt Opens window for sending emailhier bewerben. Bei Fragen stehen Lena Knote und Lars Reisner gerne zur Verfügung. Die beiden betreuen die Volunteers und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Seit Februar 2016 finden in der Lutherstadt Wittenberg Informations- und Vorstellungstage statt, zu denen alle Bewerberinnen und Bewerber eingeladen werden. Dort lernen sie ihre möglichen Aufgabengebiete und vielleicht auch schon den oder die zukünftige WG-Mitbewohnerin kennen. Die nächsten Termine:

  • 24. Februar 2017

Kindergeld

Kindergeld, Kinderfreibeträge sowie weitere kinderbezogene Leistungen werden nach ihren gesetzlichen Regelungen während des Freiwilligendienstes weitergezahlt. Dies gilt auch für die Waisenrente.

Konfession

Die Teilnahme ist nicht an eine Kirchen- oder Religionszugehörigkeit gebunden. Die Freiwilligen beim Reformationsjubiläum 2017 sollten die Offenheit mitbringen, sich mit Fragen des christlichen Glaubens auseinanderzusetzen. Konfession ist kein Bewerbungskriterium.

Kündigung

Liegt ein wichtiger Grund vor, wie z. B. die Erlangung eines Studien- oder Ausbildungsplatzes, kann seitens des Volunteers gekündigt werden.

Leistungen

Die Volunteers bilden in der Regel zu viert eine Wohngemeinschaft. Die 3-Zimmer-Wohnungen werden durch den r2017 e.V. als Dienstwohnung gestellt. Alle Volunteers erhalten neben der Unterkunft auch unentgeltlich Verpflegung sowie ein Taschengeld von 150,00 Euro im Monat.

Nationalität

Der Freiwilligendienst steht allen Interessierten offen. Die Nationalität spielt keine Rolle. Auch wer nicht in Deutschland lebt, kann sich beim r2017 e.V. bewerben. Für die Zeit des Freiwilligendienstes muss sich der/die Freiwillige mit seinem (Zweit-) Wohnsitz in Lutherstadt Wittenberg, bzw. in Sachsen-Anhalt, anmelden.

Ausländische Staatsbürgerinnen benötigen dafür eine Aufenthaltsgenehmigung, die sie berechtigt, in Deutschland zu arbeiten. Nach § 18 des deutschen Aufenthaltsgesetzes kann Freiwilligen aus dem Ausland in der Regel eine solche Aufenthaltsgenehmigung speziell für die Teilnahme am BFD gewährt werden, wenn sie im Besitz einer Vereinbarung mit einer Einsatzstelle sind.

Sobald sie eine Platzzusage haben, müssen Volunteersbewerberinnen und -bewerber aus dem Heimatland ein Visum für die Durchführung des Freiwilligendienstes beantragen. Die erforderliche Aufenthaltsgenehmigung erhält nur, wer mit entsprechendem Visum nach Deutschland einreist.

Seminare

Ein Freiwilligendienst ist ein soziales Bildungs- und Orientierungsjahr. Die Seminare sind ein wesentlicher Bestandteil dieses Freiwilligenjahres und sind gesetzlich vorgeschrieben. Sie ergänzen die praktische Arbeit in der Einsatzstelle. Volunteers bis 27 Jahre nehmen während eines zwölfmonatigen Dienstes an 25 Seminartagen teil, die meist als Seminarwochen gestaltet sind. Volunteers ab 27 Jahren nehmen an mindestens einem Seminartag pro Monat teil.

Auf den Seminaren lernen und arbeiten die Volunteers in der Gruppe. Im Mittelpunkt stehen Austausch und Reflektion der Erfahrungen in den Einsatzstellen. Die Freiwilligen setzen sich außerdem mit Themen auseinander, die ihre praktische Arbeit betreffen und erweitern ihre fachlichen und sozialen Kompetenzen. Aktuelle, selbst ausgewählte Themen und Inhalte, die gemeinsam aufbereitet werden, stehen auf dem Programm. Dass der Spaß dabei nicht zu kurz kommen darf, versteht sich von selbst.

Urlaub

Für einen zwölfmonatigen Dienst erhalten die Volunteers in der Regel 24 Arbeitstage Urlaub. Während der Hauptdurchführungszeiträume der Projekte zwischen Mai bis September 2017 (Weltausstellung Reformation, Konfi- und JugendCamps) wird Urlaub je nach Einsatzbereich jedoch nur in Ausnahmefällen möglich sein. 

Opens external link in new windowSteckbriefe

Verlängerung

Der Freiwilligendienst kann bei Zustimmung aller Beteiligten auf maximal 18 Monate verlängert werden. Hierzu sind schriftliche Vereinbarungen nötig.

Versicherung

Der Freiwilligendienst ist ein sozialversicherungspflichtiges Verhältnis. Das heißt während des FSJ/BFD sind die Freiwilligen kranken-, renten-, arbeitslosen-, und unfall- versichert. Die Freiwilligen müssen dafür nichts zahlen. Die Beträge zahlen zu 100% die Träger oder die Einsatzstellen.

Wohnen

Die Volunteers erhalten eine Dienstwohnung in Lutherstadt Wittenberg mit drei Zimmern unentgeltlich gestellt, die sie sich zu viert in einer Wohngemeinschaft teilen. Die Wohnungen sind mit Betten, Tischen, Stühlen und einer kleinen Küchenzeile ausgestattet.